Tai Chi Chuan
Tai Chi Chuan
Tai Chi Chuan (Tai Ji Quan) zeichnet sich durch weiche und entspannte Bewegungen aus, die mit einer kontinuierlichen Kontrolle der Atmung und des Gleichgewichts verbunden sind. Durch die Arbeit mit der Lebensenergie, dem sogenannten Chi (Qi), soll die Praxis bedeutende therapeutische Wirkungen auf die Übenden haben. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Tai Chi Chuan der weltweit am weitesten verbreitete Kung-Fu-Stil.
Der legendäre Begründer dieses Stils, Chan San Feng, war ein taoistischer Mönch, der während der Song-Dynastie um das Jahr 1200 lebte. Der Überlieferung zufolge übertrug er die dynamischen Veränderungen der Natur, die von den Prinzipien des Tao bestimmt werden, in Bewegungsfolgen. Diese Bewegungen stehen im Einklang mit dem Wechsel von Fülle und Leere, Yin und Yang und somit mit den Gesetzmäßigkeiten des Universums.
Das Training beginnt mit:
- Yang-Stil: langsame, leichte und sanfte Bewegungen, Formen mit und ohne Waffen sowie Anwendungen aus der Kampfkunst
- Innere Übungen: traditionelle Haltungs- und Atemübungen
- Chi Kung (Qigong)
Das Programm wird anschließend erweitert durch:
- Chen-Stil: die ursprüngliche Form des Tai Chi Chuan, die schneller, explosiver und stärker auf die Kampfkunst ausgerichtet ist
- Massage und Selbstmassage
- Meditation